Ludwig Binder am 18. Mai 2019 zu Gast beim Karate Club Bonn I

geschrieben von Wilfried Schulz am 5. September 2019 - 20.00 Uhr

Es ist schon eine besondere Verbindung zwischen dem Bonner Karate Club und dem SOK-Beauftragten Ludwig Binder. Sie geht weit über den Begriff der Sportfreundschaft hinaus, es ist echte Freundschaft und familiäres Verständnis. So war es für Ludwig selbstverständlich, sich an der Sonderreihe des KCB I: SOK versus Shotokan zu beteiligen. Auf Initiative des 1. Vorsitzenden des KCB, Harald Zschammer, wurde dieses zusätzliche Trainingsangebot in das Programm des Vereins aufgenommen.

Ziel ist es die jeweiligen Prüfungsinhalte auf- und auszuarbeiten, gegeneinander zu vergleichen und die einzelnen Schwerpunkte festzustellen. Die Trainer und Prüfer des KCB I werden immer wieder auf die Unterschiede in der Prüfung angesprochen bis hin zu Bemerkungen: SOK ist doch eine Prüfung zweiter Klasse und das, obwohl der Verein seit seiner Gründung klassisch Shotokan trainiert, seinen Blick aber nicht verschlossen hat auf Neuerungen.

Mit Ludwig Binder wurden natürlich die Schwerpunkte der SV-Prüfungsanforderungen erarbeitet und die Nahtstelle zu den Bunkai-Anforderungen aufgezeigt. Immer mehr wurde den über 40 Teilnehmern an dieser Trainingseinheit bewusst, dass es oftmals schwer ist, die Unterschiede zu erkennen, grundsätzlich aber das Shotokan Kihon und Kata Programm die Grundlage bildet.

Wieder einmal gingen alle Karateka zufrieden und mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause und für Ludwig sowie den KCB I stand fest, wir setzen dies in diesem Jahr mit weiteren Trainingseinheiten fort.

60 Karateka aus NRW beim 17. Kata-Bunkai-Lehrgang

geschrieben von Wilfried Schulz am 27. April 2019 - 10.55 Uhr

Es ist mittlerweile der 17. Lehrgang, den der KC Bonn I seinen Mitgliedern und Freunden aus den Nachbar-Dojos bis hin nach Aachen und Montabaur anbietet. Wieder konnte eine große Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 1. Vorsitzenden Harald Zschammer, zugleich Lehrgangsleiter, begrüßt werden. Sein besonderer Gruß galt Thomas Merzbach, der aufgrund einer schwerwiegenden Sprunggelenksfraktur nun trotz aller Hoffnungen auf eine schnelle Genesung, für diesen Lehrgang nicht zur Verfügung stehen konnte. Sein Besuch wurde von allen mit großem Applaus und besten Genesungswünschen begleitet. Für ihn konnte der KC Bonn I auf zwei bewährte Trainer aus dem Team zurückgreifen.

So übernahmen Marc Jannot und Joachim Donner die anstehenden Aufgaben. Mit einem diesmal hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen stellten sich besondere Anforderungen an das Lehrgangsteam, stand doch auf dem Plan für die Unterstufe die Kata Heian Yondan. In der Oberstufe hatten sich die Teilnehmer auf die Jiin zu konzentrieren. Wenn auch diese Kata nicht mehr so oft gezeigt wird, so gehört sie zum Bestandteil der 27 Shotokan-Kata und ist Pflichtkata in der Prüfung zum 2. DAN Shotokan. Nach der SOK-Prüfungsordnung wird sie zum 4. DAN gefordert.

Da es sich der KC Bonn I zur Aufgabe gemacht hat, alle 27 Kata im Laufe der Lehrgangsreihe anzubieten, ist die Aufnahme in diesen 17. Lehrgang, logische Konsequenz. Neben Ablauf, Schwerpunktsetzung und Ausfeilung der Unterschiede zu Jion und Jitte, legten die Trainer besonderen Wert auf die große Spannbreite der Bunkai-Anwendungen. So wurde es für die Oberstufe ein prall gefülltes Trainingsprogramm.

Gleiches gilt auch für die Unterstufe, die zum Teil die Heian Yondan erstmalig trainierte. Auch hier verstanden es die Trainer, jeden einzelnen zu motivieren und die Scheu abzulegen vor einer Kata, die man noch nie ausgeführt hatte. Mit dem Bunkai-Programm wurden hohe Konzentrationsnotwendigkeiten abgefordert, von allen aber auch erfüllt.

Wie beim KC Bonn I bekannt, gab es in der Pause vom Verein und seinen Mitgliedern gestellte Verpflegung, von den belegten Brötchen, Kuchen und kleinen „Aufbau-Süßigkeiten“ bis hin zu den Erfrischungsgetränken. Leckerer Kuchen wurde von unseren Mitgliedern gespendet, wofür wir noch einmal ganz herzlich Danke sagen. Dankbar nahmen es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, trug es zu einer familiären Stimmung bei. Alle fühlten sich wohl.

Dies galt dann auch für die 19 Karateka, die sich am Ende noch einer Kyu-Prüfung stellten und von den Prüfern Harald Zschammer, Wilfried Schulz, Marc Jannot und Joachim Donner, ausgezeichnete Leistungen bescheinigt bekamen.

Am 18. Mai 2019 geht es mit der nächsten SOK-Shotokan-Challenge in Bonn weiter; hier wird dann auch SOK-Koordinator Ludwig Binder zu Gast in Bonn sein.

SOK versus Stilrichtungen – neue Initiative im Rahmen der SOK-Shotokan-Challenge des Karate Club Bonn I

geschrieben von Wilfried Schulz am 13. Februar 2019 - 14.22 Uhr

Wenn seit Einführung der offenen Stilrichtung durch die Bundesversammlung des DKV ein Verein sich mit dem Thema nicht nur befasst, sondern hierin aktiv engagiert hat und strategisch engagiert, so kann der Karate Club Bonn I dies für sich in Anspruch nehmen. Konsequent das traditionelle Shotokan – Karate trainieren und die Spannbreite beider Prüfungsordnungen zum Wohle der Mitglieder und befreundeter Karateka anzuwenden, zeichnen den Verein aus. Die Teilnehmerzahlen an den vom Verein ausgerichteten Lehrgängen sind bester Beweis.

Immer wieder stellen die Verantwortlichen um Harald Zschammer und Thomas Merzbach fest, dass erhebliche Informationsdefizite zu Irritationen führen, manchmal auch hervorgerufen durch Fehlinformationen sog. Stilrichtungsstrategen. Aus diesem Grunde hat es sich der KCB in diesem Jahre zur Aufgabe gemacht, in einer besonderen Ausbildungsreihe die Unterschiede und damit die Vorteile beider Richtungen herauszuarbeiten. Sechs zusätzliche Trainingseinheiten sind zu den terminierten Lehrgängen hierfür vorgesehen.

Begonnen wurde am 26. Januar 2019 und über 20 Karateka nahmen daran teil, obwohl auf diese Reihe bisher nur auf der eigenen Homepage hingewiesen worden war. Auf der Grundlage der Veröffentlichung des seinerzeitigen Präsidenten des DKV, Roland Hantzsche, zur Einführung der offenen Stilrichtung, erläuterte Harald Zschammer die geschichtliche Entwicklung und die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Prüfungsordnungen sowohl im Pflicht-, wie auch im Wahlteil. Die Umsetzung erfolgte dann in der Praxis anhand der Anforderungen zum 5. Kyu. Dieser prakt. Teil umfasste den Vergleich zum Kihon -Programm (Shotokan-Pflichtteil) und dem  Kihon-Programm SOK (Techniken und Kombinationen aus der Kata Heian Yondan) und hieraus resultierend die Bunkai zu dieser Kata anhand der Kihon-Techniken.

Ein insgesamt anspruchsvolles Programm für alle Teilnehmer, welches alle begeisterte und neue Blickwinkel öffnete. Am 16. Februar 2019 geht es weiter mit dann dem Vergleich zur Prüfung für den 4. Kyu. Hierzu sind alle interessierten Karateka herzlich eingeladen, Kosten entstehen nicht.

Hohe Auszeichnung für Peter Thelen – Goldene Ehrenmedaille des DKV

geschrieben von Wilfried Schulz am 31. Dezember 2018 - 21.00 Uhr

Es war das Jahr 1968 als Peter Thelen aufgrund einer Verletzung beim Boxsport nach einer Alternative Ausschau hielt. Ins Auge fiel ihm beim Bad Godesberger Sportverein die Abteilung Karate unter Leitung von Günther Sick, damals schon 2. DAN. Nicht sicher, ob es tatsächlich eine Alternative war, begeisterte ihn aber das Training so stark, dass er dabeiblieb und dann 50 Jahre dem Sport die Treue hielt. Er wechselte mit Günther Sick 1970 nach Bonn zum heutigen Karate Club Bonn I. Seit dieser Zeit engagiert sich Peter Thelen sowohl in der Vereinsführung als auch im Training, besonders im Kindertraining. Grund genug für den Vorstand, beim DKV ihn für eine besondere Ehrung vorzuschlagen. So konnte nun im Rahmen des Hans-Günther-Bläser Gedächtnis-Pokalwettbewerb der 1. Vorsitzende des KCBI, Harald Zschammer im Auftrage des Präsidenten des DKV an Peter Thelen die Goldene Ehrenmedaille mit dem herzlichen Dank für seine 50jährige Zugehörigkeit überreichen.

Die Krönung seiner sportlichen Laufbahn in diesem Jahr war dann noch die bestandene Prüfung zum 2. DAN im Rahmen der Jahresabschlussprüfung des KCB am 17. Dezember 2018.

Hilfe zu holen ist keine Feigheit – Wehr Dich, aber richtig

geschrieben von Wilfried Schulz am 31. Dezember 2018 - 20.30 Uhr

Für 39 Mädchen und Jungen der 4. Klasse der Thomas-von-Quentel-Schule in Bornheim-Walberberg stehen große Veränderungen an. Mit Beginn des neuen Schuljahres beginnt ein neuer schulischer Abschnitt durch den Wechsel auf eine weiterführende Schule. Die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler in pädagogischer Hinsicht eine große Aufgabe für die verantwortlichen Klassenlehrerinnen Frau Quandel und Frau Mauel.

In Abstimmung mit der Schulleiterin wollten beide Lehrerinnen es aber nicht nur auf diese Aufgaben beschränkt sehen. Mit dem Wechsel kommen neue, unbekannte Situationen auf die Kinder zu. Bisher waren sie vier Jahre in einem vertrauten Umfeld, wohlbehütet. Nun also neue Schulwege, Klassen- und Schulhofsituationen. Um den Kinder auch hier eine optimale Vorbereitung zu geben, nahm man mit dem Karate Club Bonn I, der auch in Bornheim Karatetraining für Kinder anbietet, Kontakt auf.

Schnell konnte eine Einigung erzielt werden, die für jede Klasse zu jeweils zwei kompletten Schulunterrichtseinheiten = 10 Stunden intensivem Training mit dem SV-Lehrer des DKV im Karate Club Bonn I, Wilfried Schulz, führten.

Neben dem grundsätzlichen Trainingsprogramm im Bereich Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, war es Aufgabe der Kinder, ihre Vorstellungen, Fragen und Wünsche zur Gestaltung dieses „anderen Unterrichts“ an Wilfried Schulz heranzutragen. Das Ergebnis war sofort eine kommunikative Ebene, in der die Kinder besonders darauf achteten, dass auch alle von ihnen benannten Punkte abgearbeitet wurden. Mit großer Begeisterung und voller Konzentration waren die Mädchen und Jungs, aber auch die beiden Lehrerinnen beim Training dabei, in dessen Verlauf Wilfried Schulz die Kinder auch darauf aufmerksam machte, die Eltern in die Pflicht zu nehmen, ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein. So sollten die Eltern u.a. aufgefordert werden, den neuen Weg zur Schule und nach Hause zu erkunden.

Eingehend besprochen wurden u.a. die Inhalte eines „Mobbing“ und des sich dabei richtigen Verhaltens; letztendlich mit dem stetigen Hinweis, dass Hilfe zu holen keine Feigheit oder Verrat ist.

Am Ende des Trainings gab es für Kinder eine verdiente Urkunde und ein herzliches Dankeschön für einen großartigen Lehrgang.

Krönender Abschluss des sportlichen Jahres 2018 beim KCBI

geschrieben von Wilfried Schulz am 31. Dezember 2018 - 20.15 Uhr

Noch einmal waren 28 Erwachsene und Kinder bei der Jahresabschluss-Prüfung des KCBI gefordert beste Leistungen zu zeigen. Vier Prüflinge stellten sich den beiden Prüfern Thomas Merzbach & Harald Zschammer zur DAN-Prüfung vor. Zuvor waren aber die Kids des KCB und der befreundeten Vereine in Meckenheim sowie Aachen 2000 gefordert und sie erfüllten alle Erwartungen. Von ihren Trainer*innen optimal vorbereitet, zeigten sie Dynamik, Konzentrationsfähigkeit und saubere Ausführungen der Techniken in Kihon, Kata und Kumite. Voller Stolz nahmen sie aus den Händen der Prüfer Wilfried Schulz & Harald Zschammer ihre Urkunden und die neuen Gürtel in Empfang.

Eigens vom hessischen Karate-Verein Altenstadt zur DAN-Prüfung angereist war Martin Fischer. Ihn verbindet mit dem Bonner Verein eine besondere Situation. Den Karatesport begonnen hat er Anfang 1980 bei Wilfried Schulz, Bürgermeister seiner Heimatstadt. Auf dessen Drängen hat er sich nach langer Vorbereitungszeit nun entschieden, sich der DAN-Prüfung zu stellen und da war es für ihn selbstverständlich, dies in Bonn zu tun mit dem Wahlteil Kata-Bunkai.

Vom Dojo Uni Bonn kamen zwei weitere Prüflinge, die sich für den Part der Selbstverteidigung entschieden hatten. Alle zeigten hervorragende Leistungen mit starken Techniken in der Bunkai bzw. in der SV. Für den Ehrenvorsitzenden des KCBI Peter Thelen galt es dann, in Theorie und Praxis seine Leistungen zum 2. DAN zu erbringen. Sein Schwerpunkt lag dabei auf den Inhalten eines, den heutigen Erfordernissen entsprechenden Trainings von Kindern. Die beiden Prüfer konnten voller Überzeugung das Bestehen der Prüfung sowohl zum 1. als auch 2. DAN bestätigen und am Ende einer intensiven Prüfung die verdienten Diplome aushändigen.

39. Hans Günther Bläser-Pokal beim KCBI

geschrieben von Wilfried Schulz am 6. Dezember 2018 - 20.15 Uhr

Es war der 21. Oktober 1979, als die große sportliche Hoffnung des Vereines, Hans Günther Bläser, auf dem Weg zur Ausbildungskaserne des Bundesgrenzschutzes durch das Fehlverhaltens eines anderen Autofahrers, tödlich verunglückte. Noch im gleichen Jahr richtete sein Mentor Hans Olck den ersten vereinsinternen Pokalwettbewerb zu dessen Gedächtnis aus. Im nunmehr 39. Jahr am 6. Dezember 2018 erfreut sich der Wettbewerb größtem Interesse bis hin zu den Kindern, die erst kurze Zeit Mitglied des Vereins sind.

Leistungsorientiert nach der Graduierung wird seit Beginn der Wettbewerb ausgeschrieben, so dass auch die Jüngsten der Jüngsten sich beweisen können. In zwei Durchgängen messen sich die Teilnehmer, wobei ab dem 6. Kyu im zweiten Durchgang eine neue Kata gezeigt werden muss. So gab es auch dieses Jahr spannende Kämpfe, die zu knappen Ergebnissen führten.

Man kann immer für die eigene Berichterstattung lobende Worte finden, aber einen Wettbewerb 39 Jahre durchzuführen und ein Ergebnis „Alle sind Sieger“ aufzuweisen, zeichnet den KCB aus. Im nächsten Jahr gibt es dann ein kleines Jubiläum. Wir gratulieren den Siegerinnen und Siegern sowie den Platzierten (in der Reihenfolge Platz 1 bis 3) und wünschen weiterhin viel Erfolg im Karate Club Bonn I.

Gruppe I (bis 9. Kyu)
Moritz Hüse
Ahmad Yousef
Lotte Muhr

Gruppe II (8. und 7 Kyu)
Benjamin Spall
Aliza Eickel
Sarah Braun
Nisa Karadas

Gruppe III (6. und 5. Kyu)
Sofiya Raykova
Marlies Widmann
Julian Heinemann
Emma Bennemann

Gruppe IV (ab 4. Kyu)
Vincent Wiemer
Janick Bungardt
Jing Si Yu

Natürlich gab es Medaillen und Pokale und am Tag des Nikolaus eine entsprechende Tüte.

Mit dem 16. Kata-Bunkai- Lehrgang in’s Jahresfinale

geschrieben von Wilfried Schulz am 20. Oktober 2018 - 20.15 Uhr

Es war mittlerweile das 16. Mal, dass der Karate Club Bonn I zum Kata-Bunkai-Lehrgang eingeladen hatte und wieder kamen 40 Karateka aus NRW und Hessen am 20. Oktober 2018 nach Bonn. Die Kombination aus Lehrgang mit gleichzeitiger DAN-Prüfungsvorbereitung wirkte sich auch diesmal wieder für die Teilnehmer positiv aus, konnten sie doch Anregungen, Verbesserungen und Ergänzung für ihre eigene Vorbereitung aufnehmen.

Für die Oberstufe hatten die beiden seit vielen Jahren bewährten Lehrgangsleiter Thomas Merzbach & Harald Zschammer die Kata Sochin ausgesucht, in der Mittel- und Unterstufe stand Kata Wankan auf dem Programm. Das Wechselspiel von Spannungsaufbau zur unmittelbar folgenden dynamischen Technik und gleichzeitig immer auf die Sochin-Dachi-Stellung zu achten erforderte von den Karateka, die die Kata zum ersten Mal trainierten, aber auch bei den „Erfahrenen“ Konzentration und Kondition. Dies galt ebenso für die Kata Wankan, die zwar die kürzeste Shotokan-Kata ist, aber umso mehr Esprit in der Umsetzung erfordert.

Thomas Merzbach & Harald Zschammer achteten akribisch auf die Ausführungsdetails, speziell aber auf die Bunkai-Anwendungsvarianten. Am Ende stand für alle die nach Bonn gekommen waren fest: einmal mehr die richtige Entscheidung, zu diesem Lehrgang zu fahren, zumal dann noch die in Bonn immer herrschende hervorragende Atmosphäre einfach zum Erfolg beitrug. Glücklich nahmen am Ende sechs Teilnehmer, die sich einer Prüfung unterzogen, ihre Urkunden und Gürtel für den bestandenen neuen Kyu-Grad in Empfang.

Karate Club Bonn I trauert um zwei verdiente Mitglieder

geschrieben von KCB Online am 14. Oktober 2018 - 20.15 Uhr

Unser Ehrenvorsitzender Willi Blatzheim ist nicht mehr unter uns. Er wurde von einer schweren Erkrankung erlöst, wenngleich es für uns immer noch unfassbar bleibt. Sicher sind 92 Jahre ein hohes Alter und eine Gnade in der Art, wie Willi es uns in seiner ruhigen und humorvollen Art vorlebte und dennoch, die Lücke ist da. Im Jahre 1977 trat er unserem Verein bei und übernahm nach kurzer Zeit die Aufgabe des 2. Vorsitzenden, ein Amt, dass er 18 Jahre innehatte. Zu allen Zeiten stellte er seine eigenen Belange in den Hintergrund, um für alle Mitglieder im Verein Ansprechpartner zu sein. Mit viel Herzlichkeit und Zugewandtheit verstand er es, zuzuhören und immer dann seinen Rat zu erteilen, wenn er gewünscht wurde.

Zu seinem 90. Geburtstag wurde Willi Blatzheim durch Präsident Rainer Katteluhn und Vizepräsident Stefan Krause anlässlich des großen Sommerlehrganges des KCB im Jahre 2016 mit den höchsten Auszeichnungen des DKV und KDNW für sein ehrenamtliches Engagement geehrt.

Willi Blatzheim wird immer unter uns sein und ein Vorbild bleiben.

Mit Bert Seufert haben wir ein weiteres, verdientes Mitglied verloren. Still, wie er auch sein Leben gestaltete, ist er im Alter von nur 70 Jahren eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Für alle von uns die ihn kannten und schätzten, ein unvorstellbares Geschehnis, erinnern wir uns noch jüngst an seine treue Betreuung der Karateka auf dem Sommerlehrgang im Juli diesen Jahres. So wie wir es zu allen Lehrgängen in seiner über 40-jährigen Zugehörigkeit zu unserem Verein von ihm kannten. Ein „Nein“ kannte Bert nicht, wenn es darum ging zu helfen und für den Verein einzustehen. Bert Seufert wird ebenso weiter immer bei uns sein.

5. Kinder-Lehrgang in Bornheim

geschrieben von Wilfried Schulz am 29. September 2018 - 20.15 Uhr

Lehrgänge haben ihren eigenen besonderen Charakter, dies gilt für Erwachsene. Im besonderen Maße aber für Kinder. Voller Spannung und mit erwartungsvollen Augen werden die Trainer angeschaut, auch wenn man sie aus dem Dojo kennt und man sie vielleicht auch schon einmal im „normalen“ Kindertraining erleben konnten. So ging es auch über 30 Kinder des Karate Club Bonn I als sie sich am 29. September 2018 in der Turnhalle der LVR-Schule in Bornheim einfanden.

Kihon, Kumite und Kata für die jeweiligen Leistungsgruppen stand auf dem von den beiden Trainern, Thomas Merzbach & Harald Zschammer, erarbeiteten Lehrgangsprogramm. Angereichert mit neuen Elementen, die das Shotokan-Karate anbietet. So war der Lehrgang geeignet, einzelne kleine Defizite auszugleichen, die Motivation weiter zu stärken und die Kids ideal auf die Prüfung vorzubereiten.

Besonderes Highlight auf diesem Lehrgang war die Einbeziehung der Eltern in das aktive Programm als Teil der europäischen BeActive-Sportwoche. Alle waren begeistert dabei und hatten sehr viel Spaß.

Abschluss bildeten die Prüfungen sowohl zum nächsthöheren Kyu-Grad. Es stellten sich insgesamt 21 Kindern dem Prüfer Harald Zschammer vor und konnten aufgrund der gezeigten Leistungen glücklich ihre Urkunden und neuen Gürtel in Empfang nehmen.

Zwei „Eigengewächse“ zum 1. DAN geführt

geschrieben von Wilfried Schulz am 8. Juli 2018 - 13.37 Uhr

Liest man nur die Überschrift stellt sich automatisch die Frage „Was ist denn da Besonderes passiert?“ Mit diesem Bericht wollen wir aufzeigen, wie wichtig und erfolgreich die Kinder- und Jugendarbeit im Verein ist und welche integrative Leistung mit ihr erbracht wird.

Martin Bangard und Kaan Soytas haben vor rund 12 Jahren als Kinder bei uns reingeschnuppert und sind uns trotz schulischen Anforderungen, altersmäßigen Angeboten anderer Sportarten, treu geblieben. Von den unterschiedlichsten Trainern, ganz besonders aber von unserem Ehrenvorsitzenden Hans Olck, gefordert und gefördert, haben sie sich stetig weiterentwickelt und voller Berechtigung am 07. Juli 2018 nach einer tollen Prüfung, aus Händen des Prüfergremiums Ludwig Binder, Thomas Merzbach und Harald Zschammer, die Urkunde zum 1. DAN in Empfang nehmen dürfen. Hans Olck war es auch, der beide vor rund zwei Jahren in das Kindertraining integrierte und wertvolle Unterstützung hierdurch erhielt.

Wir gratulieren Kaan und Martin herzlichst, danken Ihnen und Ihren Eltern für die Treue zum Karate Club Bonn I und wünschen Ihnen alles Gute!

21. Kata- / Bunkai & SV-Lehrgang 2018

geschrieben von Wilfried Schulz am 7. Juli 2018 - 20.15 Uhr

Am 07. Juli 2018 fand unser 21. Kata-/ Bunkai & Selbstverteidigungslehrgang statt, der kurzfristig aus organisatorischen Gründen nach Bornheim in die Halle der LVR-Förderschule verlegt werden musste. Dies tat der Teilnehmerzahl und der „Umfeldorganisation“ keinen Abbruch und so erlebten über 60 Karateka einen anspruchsvollen Lehrgang, den sie trotz sommerlichen Temperaturen bestens meisterten.

Für Unterstufe und die Kids stand die Kata Meikyo auf dem Programm. Hier zeichneten sich die Kinder durch eine hohe Konzentration und Mitmachbereitschaft, aus. Dies traf dann auch auf die von Wilfried Schulz geleitete Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungseinheit zu, die von den Kindern engagiert bestritten wurde. Tatkräftig unterstützt wurde der Verein durch die vom Vorstand aus Aachen eingeladene Referentin und Karatefreundin Elke Noppeney. Seit Jahren besucht sie mit ihrer Familie und Mitgliedern ihres Dojos, die Lehrgänge des KCB, so dass es sich aufgrund ihrer Qualität von selbst anbot, sie als Trainerin einzusetzen. Sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen setzte sie neue Akzente und bereicherte den Lehrgang.

Harald Zschammer und Thomas Merzbach hatten mit Blick auf die zum Abschluss des Lehrganges anstehenden DAN-Prüfungen, die Kata Jion in den Lehrgangsplan aufgenommen und sie forderten höchste Leistungen. Sie widmeten sich besonders den vielfachen Bunkai-Variationsmöglichkeiten und vertieften bei jedem Einzelnen die Ausführung der Kata.

Ein Highlight ist immer wieder die vom SOK-Beauftragten, Ludwig Binder durchgeführte SV-Einheit. Ohne großen Schnickschnack gestaltet er das Gesamtprogramm der Verteidigung bei unterschiedlichsten Angriffen. Direkt zum Ziel und positiven Ergebnis zu kommen, ist seine Devise und den Karateka bereitet es Spaß und Freude.

Also insgesamt ein anspruchsvolles Programm, das alle begeisterte und von 18 Karateka mit einer sehr guten Gürtelprüfung abgeschlossen wurde. Höhepunkt dann die DAN-Prüfung zum Abschluss des Lehrgangs unter den strengen, aber immer fördernden Augen von Ludwig Binder, Harald Zschammer und Thomas Merzbach.

Full House beim 15. Kata -Bunkai-Lehrgang

geschrieben von Wilfried Schulz am 4. Juni 2018 - 12.35 Uhr

Was ist das Erfolgsgeheimnis der Lehrgänge beim KCBI? Diese Frage stellen sich die Verantwortlichen um Harald Zschammer und Thomas Merzbach immer wieder, denn man ist zu erfahren genug um nicht auch die Sorge mit sich zu tragen, ob das immer so weitergeht.

Beim 15. Lehrgang am 28. April dieses Jahres beantworteten die Teilnehmer diese Frage. Über 100 Karateka aus ganz NRW und sogar aus den Niederlanden waren gekommen und gingen nach ihren eigenen Bekundungen begeistert nach Hause. „Es ist das große Spektrum, dass der KCBI trainings- und prüfungsmäßig anbietet: Lupenreines Shotokan-Karate in Kata, Bunkai und Kihon sowie die gesamte Palette des stiloffenen Karate, vor allen Dingen in Bezug auf SV, die die Prüfungsordnung in der traditionellen Ausrichtung nicht hergibt, obwohl der Bedarf stetig steigt. Hinzu kommt, das wir unwahrscheinlich viel gelernt haben; ein tolles Trainerteam, das auch in der Lage war, die über 30 Kinder zu integrieren und bis zum Schluss an sich zu binden, ohne dass die Anforderungen an die Erwachsenen auch nur eine Sekunde vernachlässigt wurden und letztendlich die herzliche, familiäre Stimmung im Verein.„ – dies der Tenor der Aussagen bei der Verabschiedung.

Klar, dass dies die beiden Trainer und den gesamten Vorstand besonders erfreute. Harald Zschammer und Thomas Merzbach wurden bei dieser Teilnehmerzahl ganz besonders gefordert.

Dem Wunsch vieler Teilnehmer früherer Lehrgänge folgend, waren in der Ausschreibung die Lehrgangs-Kata aufgenommen. So hatten die Trainer für die Unterstufe die Tekki Shodan und in der Oberstufe die Gojushiho – Dai vorgesehen.

Generelles Ziel ist es im Laufe der Lehrgänge alle Shotokan-Kata zu präsentieren.

Das Gefühl zu entwickeln zwischen Dynamik, Spannungsentwicklung; Rhythmus und Sicherheit standen ebenso auf dem Programm wie Bunkai-Anwendungen, die auch für jeden, auch wenn man die Kata zum ersten Mal trainierte, verständlich und umsetzbar waren.

Am Ende stellten sich noch 38 Teilnehmer den beiden Prüfern, zeigten ausgezeichnete Leistungen und konnten sich berechtigt über den nächsten Gürtelgrad freuen.

Am 07. Juli 2018 geht es weiter, dann mit dem großen 21. Kata-Bunkai und SV – Lehrgang und den Referenten des KCBI, Thomas Merzbach, Harald Zschammer und Wilfried Schulz sowie den Gastreferenten Ludwig Binder (SOK_Beauftragter des KDNW) und Elke Noppeney, Shotokan Karate-Do Aachen 2000.

Jahresabschlussprüfung im Karate Club Bonn I mit SOK DAN-Prüfung

geschrieben von Wilfried Schulz am 6. Januar 2018 - 18.00 Uhr

Auch in diesem Jahr hatte der KC Bonn zu einer Abschlussprüfung am 18. Dezember 2017 in seine Trainingshalle eingeladen und es wurde für die Prüfer Harald Zschammer, Thomas Merzbach, Wilfried Schulz und Marc Jannot eine Mammutaufgabe. Insgesamt 49 Teilnehmer, Kinder und Erwachsene, stellten sich in den Kyu-Graden den Prüfern. Vier Karateka hatten sich für die Prüfung zum 2. DAN angemeldet. Hierzu reisten die Teilnehmer auch aus Aachen und Bad Münstereifel an.

Groß die Teilnehmerzahl aus KCB I, der konsequent bei den Kindern die Regelung einer Zwischenprüfung durchführt, wenn die Vorbereitungszeit dies zu erkennen gibt. Dementsprechend groß ist die Motivation der Kinder sich der Prüfung zu stellen.

In Kihon, Kata und Kumite zeigten alle Prüflinge ausgezeichnete Leistungen, so dass sie, auch mit sich selbst zufrieden, berechtigt die Urkunde und den neuen Gürtel, in Empfang nehmen konnten. Für alle Beteiligten ein schöner Abschluss eines erfolgreichen Jahres.

Umfangreich und von hervorragenden Leistungen geprägt waren die Prüfungen der vier Anwärter zum 2. DAN. Ob es die SV-Demonstrationen mit eingehender Erläuterungen von Elke Noppeney und Thomas Göhring, oder die Bunkai-Anwendungen von Franz Peiffer und Thorsten Ickert waren, die Prüfer konstatierten eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die Prüfung, die sich in den Ergebnissen niederschlug.

Voller Berechtigung nahmen die vier Prüflinge ihre Urkunden mit dem Diplom zum 2. DAN aus den Händen der Prüfer entgegen.

Wohlverdient konnten Prüflinge und Prüfer nach insgesamt über fünf Stunden Programm in die Weihnachtsferien gehen.

38. Wettbewerb um den Hans-Günther-Bläser Gedächtnispokal im KCB I

geschrieben von Wilfried Schulz am 6. Januar 2018 - 17.00 Uhr

Für die Kinder des Karate Club Bonn I ist der Dezember eines jeden Jahres ein besonderer Monat. Zum Jahresabschluss gilt es, mit den Freunden im Verein um die Pokale und Medaillen im HGB-Gedächtnis-Pokal zu messen. Ein Jahr nach dem tragischen Unfalltod von Hans-Günther Bläser, einem Ausnahmesportler und -menschen, wurde dieser Wettbewerb ins Leben gerufen, hat in seiner 38-jährigen Geschichte Wandlungen erlebt und ist dennoch jedes Jahr das sportliche Ereignis, dem die Kinder entgegenfiebern. Auf den jeweiligen Ausbildungsstand ausgerichtet ist die Ausschreibung für den Wettbewerb, dabei können die Teilnehmer aus den bis zum entsprechenden Kyu-Grad unter den Kata auswählen. Zwei Durchgänge sind zu absolvieren und ab dem 6. Kyu ist dann im 2. Durchgang eine weitere Kata zu zeigen.

32 Kinder, aufgeteilt in fünf Gruppen, stellten sich den strengen und trotzdem wohlwollenden Augen der Kampfrichter und zeigten hervorragende Leistungen. So wurde in der Gruppe bis 4. Kyu der Sieger erst durch einen Stichentscheid ermittelt. Besonders erfreulich, dass selbst Kinder, die erst vor kurzer Zeit zum KCB I gekommen sind, unbedingt am Wettbewerb teilnehmen wollten und natürlich auch konnten.

Am Ende gab es die verdienten Pokale und Medaillen, es bestätigte sich der Satz einer Mutter aus dem Wettbewerb vor einigen Jahren: „Es gibt keine Verlierer sondern nur Sieger.“, und das sind Sieger und Platzierte (1 – 3):

Gruppe I: Josefine Rabback; Oskar Eichholz; Hannah Heiermann
Gruppe II: Ariya Ahmadzadehfar; Sofiya Raikova; Piah Chakupurakal
Gruppe III: Emma Bennemann; Karl Kanig; Nora Spangemacher
Gruppe IV: Vibcent Wiemer; Martin Becker; Emma Petry
Gruppe V: Justin Bungardt; Kimi Johannson; Jannick Bungardt

Das zweite große Ereignis für Kinder und Eltern ist die vom Verein geplante Veranstaltung rund um den Nikolaustag. Besuchte man im vergangenen Jahr das Kölner Puppentheater „Kölsch Hänneschen“, so waren Kinder und Eltern in diesem Jahr auf Vorschlag des Ehrenvorsitzenden am 10. Dezember 2017 zu einer Fahrt mit der historischen Dampflok in das Brohltal eingeladen. Der Einladung: „Wir fahren zum Nikolaus“ folgten 90 Kinder mit ihren Eltern und erlebten einen besonderen Nachmittag. Pünktlich zur Fahrt hatte es in der Nacht begonnen zu schneien, so dass sich allen Teilnehmern eine tolle Winterlandschaft präsentierte, die die Kinder zu einer ersten Schneeballschlacht animierte. Zwischendurch stieg dann der Nikolaus ein und überraschte jedes Kind mit einer prallgefüllten Tüte.

Ein toller Erlebnistag für Kinder und Eltern und erwartungsvolle Blicke auf das, was der Verein in 2018 anbieten wird.

14. Kata-Bunkai-Lehrgang des KCB I – wieder ein voller Erfolg

geschrieben von Wilfried Schulz am 13. Dezember 2017 - 14.53 Uhr

Nach den erfolgreichen Lehrgängen im Frühjahr und Sommer 2017 stellte sich für die Trainer Thomas Merzbach und Harald Zschammer erneut die Frage: ist das noch zu toppen oder zumindest das Ergebnis zu halten? Dies vor allen Dingen unter Berücksichtigung des immensen Angebotes an Lehrgängen im KDNW.

Die Frage war schnell beantwortet. 60 Karateka aus NRW machten sich auf nach Bonn, um in vier Stunden Vollprogramm bestätigt zu bekommen, wie richtig es war, diesen Lehrgang zu besuchen. Mit 20 Kindern, die sich hervorragend in die Unter- und Mittelstufe integrierten, war ein, auch in dieser Hinsicht herausragendes Ergebnis zu verzeichnen.

Mit der Kata Gojû-shi ho -shô setzten die beiden Trainer ihre Zielsetzung fort, das gesamte Spektrum der Shotokan-Kata den Lehrgangsteilnehmern sukzessive anzubieten. Dies galt dann auch für Unter- und Mittelstufe, denn mit der Heian Godan wurde an diese Gruppe vor allen Dingen in der Bunkai, hohe Anforderungen gestellt.

Die immer wieder von den Teilnehmern gestellten Fragen zum Ablauf der Kata, den Besonderheiten, Anwendungsmöglichkeiten zeigten, wie wichtig diese Lehrgänge sind um als Breitensportler eine neue Kata erlernen oder bestehende Kenntnisse, vertiefen zu können. Ein vierstündiges Vollprogramm forderte hohe Konzentration, Fitness aber vor allem Begeisterungsfähigkeit und diese zeigten alle Teilnehmer.

So stellten sich am Ende des Lehrgangs 19 Karateka den Prüfern Harald Zschammer und Wilfried Schulz, um mit hervorragenden Leistungen den nächsthöheren Kyugrad bestätigt zu bekommen.

Im Frühjahr 2018 geht es weiter mit dem 15. Kata- Bunkai-Lehrgang beim Karate-Club Bonn I.

Top-Trainerteam mit Präs. Rainer Katteluhn beim 20. Kata-Bunkai- und Selbstverteidigungs-LG

geschrieben von Wilfried Schulz am 13. Dezember 2017 - 14.49 Uhr

Es ist ein kleines Jubiläum und dennoch etwas Besonderes, zum 20.ten Male in Folge, einen Lehrgang auszurichten und wieder eine große Zahl begeisterte Karateka aus ganz NRW begrüßen zu können. So war es für die Verantwortlichen im Verein um den 1. Vorsitzenden Harald Zschammer zusätzliche Verpflichtung, ein Trainerteam aufzubieten, dass die gesamte Spannbreite des Karatesportes, abdeckte. Mit Sigi Wolf (8. DAN), Rainer Katteluhn (7. DAN), Ludwig Binder (6. DAN) sowie Thomas Merzbach und Harald Zschammer (beide 5. DAN) war dies bestens gelungen.

SV – in seiner vielfältigsten Form, interpretiert aus den jahrelangen Erfahrungswerten und ständig neuen Anwendungsprofilen boten Sigi Wolf und der SV-Koordinator im KDNW, Ludwig Binder. Sie forderten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hohes Maß an Konzentration, Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit; egal ob Ober-, Mittel- und Unterstufe, wie auch bei den Kids, die mit viel Elan bei der Sache waren.

Die Wettkampferfahrungen von Rainer Katteluhn, umgesetzt in schweißtreibende Technikabfolgen, verlangten ebenfalls von den Karateka Kondition, schnelle Auffassungsgabe und das Gefühl für das richtige Timing.

Für das Kata-Programm zeichneten Thomas Merzbach und Harald Zschammer verantwortlich. Sie stellten Ober- wie Mittel-/Unterstufe mit Tekki Nidan und Tekki Shodan vor anspruchsvolle Aufgaben. Ablauf, Rhythmus, alternative Anwendungsmöglichkeiten in Bunkai komplettierten einen Lehrgang auf hohem Niveau.

Die sommerlichen Temperaturen trugen ein weiteres dazu bei, dass man Ende zwar „geschafft“ und trotzdem glücklich war, nach Bonn gekommen zu sein. Die fürsorgliche Betreuung durch die Mitglieder des KCB I trug zum Wohlfühlsein ebenso bei, wie die Entgegennahme der Urkunden für die Erreichung des nächsten Kyu-Grades nach erfolgreicher Prüfung.

13 kann doch eine Glückszahl sein

geschrieben von Wilfried Schulz am 13. Dezember 2017 - 13.13 Uhr

Es war der 13. Kata- Bunkai-Lehrgang zu dem der Karate Club Bonn wieder die Karateka aus NRW eingeladen hatte und nahezu 70 Teilnehmer*innen folgten der Einladung.

Das Konzept wurde den Erfahrungen aus den vorausgegangenen Lehrgängen angepasst, so konzentrierten sich die beiden Trainer Thomas Merzbach und Harald Zschammer (beide 5. DAN) im Wechsel zwischen Ober- und Unterstufe auf jeweils eine Kata. In der Oberstufe stand die Nijushiho auf dem Programm, für die Unterstufe war die Tekki Shodan ausgesucht worden.

Wesentlichen Wert legten die Trainer im Ablauf der Kata auf das Wechselspiel zwischen Dynamik, Rhythmus und Spannungsphasen. Die Bunkai-Anwendungen konzentrierten sich auf Kata spezifische und gleichzeitig realitätsbezogene Techniken.

Es war für alle Beteiligten ein anstrengender Nachmittag, galt es doch alles mental und physisch in geballten Einheiten zu verarbeiten. So war ein Kompliment einer Teilnehmerin für die Trainer lohnender Dank: „Ich bin eigentlich nur im Kumite zuhause, aber so toll ist mir noch nie eine Kata nähergebracht worden. Das hat unheimlich Spaß bereitet.

Spaß bereiteten sich und den Prüfern in einer anschließenden Prüfung viele Karateka, mit herausragenden Leistungen.

Weiter geht es am 21. Oktober 2017 beim 14.Kata-Bunkai – Lehrgang in Bonn.

Hans-Günther-Bläser-Pokal beim KCB

geschrieben von Barbara Buchholz am 13. Dezember 2016 - 03.01 Uhr

Hans-Günther-Bläser-Pokal 2016 // Foto: Barbara Buchholz

28 junge Mitglieder des KCB haben am 8. Dezember am vereinsinternen Hans-Günther-Bläser-Pokal teilgenommen. Je nach Graduierung zeigten sie Grundschultechniken oder Kata. Einen Pokal, eine Silber- oder Bronzemedaille gab es für die drei besten Karate-Kids in jeder Gruppe:

Gruppe I (bis 9. Kyu):
1. Platz: Ariya
2. Platz: Karl
3. Platz: Kai

Gruppe II (8. und 7. Kyu):
1. Platz: Janis
2. Platz: Marlies
3. Platz: Florian

Gruppe III (6. und 5. Kyu):
1. Platz: Kimi
2. Platz: Justin
3. Platz: Laurenz und Friederike

Gruppe IV (ab 4. Kyu):
1. Platz: Jing Si
2. Platz: Timon

Die Entscheidungen waren zum Teil sehr knapp, und verdienten Applaus gab es für alle Kinder, die mitgemacht haben – dabei sein ist schließlich alles.

Der Karate-Club-Bonn I richtet den Pokal seit 1980 im Andenken an sein ehemaliges Mitglied Hans-Günther Bläser aus. Der Karateka starb am 22. Oktober 1979 im Alter von 19 Jahren bei einem Autounfall.

KCBler besuchen die Karate-Weltmeisterschaft

geschrieben von Barbara Buchholz am 23. November 2016 - 11.51 Uhr

Perfektes Karate live erleben – dafür kann man schon mal früh aufstehen: Also trafen wir, neun Mitglieder unseres Vereins, uns am 28. Oktober morgens um sechs Uhr am Bonner Hauptbahnhof. Unser Ziel: Die Karate-Weltmeisterschaft im österreichischen Linz, und zwar die Medaillenkämpfe um Bronze, Silber und Gold. Zwei weitere KCB-Mitglieder stießen vor Ort noch zu uns.

Karate in Linz: prominent beworben auf dem Hauptplatz mit der Dreifaltigkeitssäule // Foto: Katarzyna Kauder

In Linz an der Donau angekommen, bummelten wir durch die Altstadt und an Sehenswürdigkeiten vorbei und probierten Linzer Torte und andere Leckereien.

Lecker Linzer Auge // Foto: Dirk Goebel

Im „Haus Waltraud“ hatten wir verschiedene Zimmer und Appartements gemietet. Dort starteten wir am Samstagmorgen mit einem etwas beengten, aber fröhlichen gemeinsamen Frühstück in den Tag: elf Hungrige in der Küche eines Appartements für vier Personen…

Auf dem Fußweg zur Tips-Arena, in der die Weltmeisterschaft stattfand, wiesen uns Schilder und Trüppchen Gleichgesinnter den Weg. Leicht verspätet – die Einlasskontrollen vor der Halle waren gründlich – saßen wir schließlich auf unseren Plätzen, gespannt auf die Kämpfe. An diesem Tag wurde im Bereich Kata, Kumite und Para-Karate größtenteils um die Bronze-Medaillen, aber auch um Gold und Silber gekämpft. Bis abends bekamen wir vielseitige Wettkämpfe zu sehen und erhoben uns für etliche Nationalhymnen von unseren Sitzplätzen.

Die Ruhe vor den Kämpfen am Morgen in der Tips-Arena // Foto: Beate Schwesig

Am Sonntag starteten die Finalkämpfe bereits um 9 Uhr morgens. Aber das frühe Aufstehen lohnte sich erneut. Besonders faszinierend fanden wir die Kata-Bunkai-Präsentationen der Teams. Wahnsinn! Absolut synchrone Katas und eine beeindruckende Darstellung der Anwendungen in der Bunkai.

Nach der Abschlussfeier ging es mit reichlich Eindrücken im Gepäck zurück nach Bonn.

Unser Fazit: Tolle Stimmung, klasse Wettkämpfe und eine lustige Vereinstruppe, in der man einander auch mal abseits vom Training kennenlernen konnte.

Beate Schwesig

Drei KCB-Frauen beim Intensivkurs Ki-Karate

geschrieben von Barbara Buchholz am 18. Juli 2016 - 20.29 Uhr

Vom 11. bis 15. Juli 2016 haben wir – Michaela, Claudia und Barbara – am Sommerkurs „Ki-Karate Intensiv“ mit Dr. Petra Schmidt, 5. Dan, in Kerpen teilgenommen.

Vier KCB-Frauen beim Intensivkurs Ki-Karate

Jetzt werden sich die meisten bestimmt fragen: Ki-Karate- was ist das denn? Ähnlich ging es uns. Uns war klar, dass es sich hierbei nicht um einen eigenen Stil handelt, sondern um eine Trainingsmethode, die auf Erfahrungen aus anderen Systemen zur Schulung von Körper und Geist zurückgreift (z.B. Yoga oder Qigong). Durch bewussten Muskeleinsatz, bewusste Entspannung und Atmung werden der Fluss des Ki (der Lebensenergie) sowie die Beweglichkeit verbessert und können Karate-Techniken effektiver ausgeführt werden.
Was genau uns erwartete, wussten wir aber nicht und waren deshalb schon sehr gespannt…

Ki-Einheit: Den Körper lockern

Alle fünf Kurstage starteten mit einer zweistündigen Ki-Einheit. Hierbei trägt man bequeme Kleidung – Jogginghose und T-Shirt – und beginnt damit, den Körper zu lockern.
Danach kamen für uns die ersten Herausforderungen: Bewegungs-/Dehnungsübungen für die im Karate am meisten beanspruchten (und zumeist verfestigten) Muskelpartien, vornehmlich um Hüfte, Bauch und Schulter. Die meisten Übungen davon waren uns nicht vertraut und brachten uns schon mal an die Grenzen unserer Beweglichkeit. Das besserte sich aber im Verlauf der Woche um einiges.

Petra Schmidt zeigt Dehnübung

Abschluss der Ki-Einheit bildeten fünf Ki-Übungen. Diese zu beschreiben, fällt schwer – schaut Euch deshalb bei Interesse dieses Video an.

Petra Schmidt zeigt Streckung des Körpers

Generell handelt es sich um körperliche Übungen zum Lösen von Spannungen. Denn wie uns Petra erklärte: Nur entspannte Muskeln können angespannt werden und dadurch Bewegung erzeugen. Und erst ein entspannter Körper, dessen Muskeln lediglich die notwendige Mindest-Vorspannung haben, kann schnell reagieren und plötzliche Bewegungen hervorbringen.

Petra Schmidt erläutert, wie Schulterblatt und Rückenmuskeln arbeiten

Für die Ki-Übungen ist unter anderem die Selbstwahrnehmung wichtig – man muss also in sich hineinspüren, loslassen und die eigene Mitte finden. Dies war für uns nicht immer einfach umzusetzen. Aber Petra hat es prima verstanden, uns Schritt für Schritt die richtige Ausführung beizubringen.

Karate-Einheit

Bei der anschließenden Karate-Einheit übten wir hauptsächlich Einzeltechniken, verbunden mit richtigem Stand und Hüfteinsatz. Hier waren wir immer wieder erstaunt, wie sich unsere Techniken, zum Beispiel Gedan-Barai oder Age-Uke, durch diese Ki-Trainingsmethode verbesserten.

Petra Schmidt erläutert Hüfteinsatz bei Gyaku-Zuki

Fazit: „Aha-Effekte“ bei Karate-Techniken

Wir alle drei waren überrascht, wie viel mehr Beweglichkeit und Körperwahrnehmung uns die Ki-Einheiten gebracht hatten. In den anschließenden Karate-Anwendungen erlebten wir deshalb viele „Aha-Effekte“.
Die fünf Tage mit Petra waren sehr bereichernd. Sie hat uns persönlich wie sportlich/karatetechnisch begeistert und überzeugte uns von „ihrer“ Trainingsmethode. Daher können wir allen hieran interessierten Karateka nur empfehlen, sich einmal mit Ki-Karate zu befassen.

Ki-Karate im KCB I

Neugierig? Dann habt noch etwas Geduld. Dr. Petra Schmidt wird voraussichtlich im kommenden Jahr einen Ki-Karate-Lehrgang für den KCB I anbieten. Über den genauen Termin werdet Ihr rechtzeitig auf unserer Homepage www.karate-club-bonn.de informiert.

Michaela Sieber

Zwei 90-jährige Jubilare beim Karate-Club Bonn I

geschrieben von Barbara Buchholz am 15. Juli 2016 - 22.40 Uhr

Im Rahmen seines 19. Kata-/Bunkai- und Selbstverteidigungslehrganges hatte sich der
Vorstand des Karate-Club Bonn I etwas Besonderes vorgenommen. Es kommt sicher nicht sehr oft vor, dass zwei 90-jährige, ehrenamtlich tätige Mitglieder zu ehren sind, wie jetzt der Fall mit Hans Olck und Willi Blatzheim.

Willi Blatzheim, Hans Olck
Die Jubilare Willi Blatzheim (l.) und Hans Olck

So hatte der 1. Vorsitzende Harald Zschammer mit KDNW-Präsident Rainer Katteluhn alle Möglichkeiten der Ehrung besprochen, um dann zu diesem besonderen Ereignis nach Bonn einzuladen.

In einer kurzen Begrüßungsansprache hieß Harald Zschammer Präsident Rainer Katteluhn, dessen Stellvertreter Stefan Krause sowie Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller als Vertreterin der Stadt Bonn und mehr als 90 Karateka sowie Wegbegleiter der Jubilare
willkommen. Für Rainer Katteluhn und Stefan Krause war es, wie sie es ausdrückten, eine besondere Ehre zu diesem Anlass in Bonn zu sein; für Hans Olck und Willi Blatzheim ein besonderes und unvergessliches Ereignis.

Hans Olck erhielt aus Anlass seines 90. Geburtstages und in Anerkennung seiner großen Verdienste für den Karatesport vom Deutschen Karate-Verband den 5. Dan verliehen. Er nahm die Urkunde aus der Hand von Präsident Rainer Katteluhn sichtlich überrascht und gerührt entgegen. Standing Ovations und nicht enden wollender Applaus von über 90 Besucherinnen und Besuchern des Lehrgangs in Bonn begleiteten die
Verleihung.

Stv. KDNW-Präsident Stefan Krause, Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller, KDNW-Präsident Rainer Katteluhn, Hans Olck, Willi Blatzheim, KCB-Vorsitzender Harald Zschammer
Stv. KDNW-Präsident Stefan Krause, Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller, KDNW-Präsident Rainer Katteluhn, Hans Olck, Willi Blatzheim, KCB-Vorsitzender Harald Zschammer (v.l.)

Zuvor hatte Rainer Katteluhn den Weg des Karatesportlers Hans Olck beschrieben. Dieser war 1969 – also mit erst 43 Jahren – zum Karatesport gekommen, übernahm 1970 zusammen mit Wilfried Schulz das gerade von Günter Sick ins Leben gerufene Dojo und lebte fortan nur noch für diesen Sport. Er verzichtete auf berufliche Aufstiegschancen, da sie seine Anwesenheit beim Training verhindert hätten. Es gab keinen Dojoleiter-Lehrgang, den er nicht besuchte; es gab nur wenige Tage in den nun 46 Jahren, in denen Hans Olck nicht beim Training anwesend war. So steht er auch heute jeden Donnerstag vor seinen Schülerinnen und Schülern, die seit vielen Jahren bei ihm trainieren und sich den Sport ohne Hans Olck nicht vorstellen können.

1975 trug Hans Olck mit Wilfried Schulz und einigen Präsidiumsmitgliedern des DKV maßgeblich dazu bei, dass ein Deutsches Dan-Kollegium eingeführt werden konnte. Dabei wusste er nicht, ob ihm der damalige Bundestrainer Hideo Ochi dies nachteilig anrechnen würde, bei dem er sich zur 1. Dan-Prüfung angemeldet hatte. Ochi war jedoch von der gebotenen Leistung so begeistert, dass er Hans bestehen ließ. Es folgte 1994 die Prüfung zum 2. Dan bei BT Efthimios Karamitsos und Toni Dietl, am 1. Dezember 2001 die zum 3. Dan ebenfalls bei BT Efthimios Karamitsos und Bernd Milner. Von seinen Vorstandsfreunden ließ sich Hans Olck dann 2011 noch einmal ermuntern, vor Kata-Landestrainer Dirk Schauenberg und SOK-Koordinator Ludwig Binder eine hervorragende Prüfung zum 4. Dan abzulegen – mit 85 Jahren.

Es würde viele Seiten füllen, das Leben und die Leistungen von Hans Olck herauszustellen. Sein Leitmotiv „Dan sein heißt Vorbild sein“ zieht sich wie der berühmte rote Faden durch sein Leben, sein Training mit den Kindern und Jugendlichen. Rainer Katteluhn überreichte Hans Olck die Ehrenmedaille in Gold des KDNW als weitere Würdigung seiner Verdienste.

Mit Willi Blatzheim konnte der Verband einen weiteren Jubilar ehren, der seit 1977 mehr als 18 Jahre als zweiter Vorsitzender die Geschicke des Vereins maßgeblich mitbestimmte und auch noch heute bei jedem Ereignis, ob Lehrgang, Vorstandssitzung oder Wettkämpfe, zugegen ist und dem Verein seine Lebenserfahrung, seine Ausgeglichenheit zuteilwerden lässt. Vizepräsident Stefan Krause nahm die Ehrung für den Verband vor, stellte zuvor aber auch den Lebensweg von Willi Blatzheim heraus und verwies darauf, dass sich die beiden Jubilare seit mehr als 56 Jahren kennen, sich aus den Augen verloren hatten und dann in den Personalräten des Bundesministeriums für Forschung und Technologie wieder zusammen kamen und ihre tiefe Freundschaft begründeten. In  Anerkennung all seiner Verdienste überreichte Stefan Krause Willi Blatzheim die Ehrenmedaille des DKV und die des KDNW in Gold.

In ihrem Grußwort als Vertreterin der Stadt Bonn hob Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller die Jubilare Hans Olck und Willi Blatzheim als leuchtende Beispiele für ein engagiertes Leben hervor und dankte diesen sowohl für die bisherigen Leistungen und das ehrenamtliche Engagement, besonders aber auch für die Tatsache, dass beide mit nun 90 Jahren sich nicht auf das „Altenteil“ zurückziehen, sondern weiter aktiv am Vereinsleben teilnehmen und dieses maßgeblich gestalten. Sie wünschte sich, dass die beiden Jubilare zum Vorbild werden für die Jugend, aber auch für ältere Menschen, die im Engagement die Chance erkennen, Neues zu erleben.

Er habe sich schon so seine Gedanken gemacht habe, was man denn nun mit ihm vorhabe, nachdem er von der beabsichtigten Ehrung erfahren habe, begann Hans Olck seine Dankesworte. Nicht im Traum habe er aber an die Verleihung des 5. Dan gedacht. Sichtlich gerührt dankte er Rainer Katteluhn und Stefan Krause für die ihm und Willi Blatzheim erwiesene Ehre, nach Bonn gekommen zu sein und Worte und Gesten einer eindrucksvollen Ehrung gefunden zu haben. Er dankte seiner lieben Frau Anita, die für ihn ebenfalls vollkommen überraschend gekommen sei, ohne die er den Karatesport nicht in der Intensität, betreiben könnte. Sein weiterer Dank galt seinem Vorstand und den Trainerfreunden des Karate-Club Bonn I, allen Kindern, Jugendlichen und Eltern, die ihm in allen Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben. Dan sein heißt Vorbild sein: Diesen Leitspruch setzte er an den Schluss seines Dankes.

Wilfried Schulz

Gelungener Auftakt zur Lehrgangs-Saison des Karate Club Bonn I

geschrieben von Wilfried Schulz am 5. Juli 2016 - 22.58 Uhr

Besser hätte der Start in die angebotenen Lehrgänge des KC Bonn I nicht stattfinden können. Zum 11. Kata-Bunkai-Lehrgang hatte der Verein eingeladen und nahezu 50 Karateka aus NRW waren der Einladung gefolgt. Besonders erfreulich, dass auch viele Kids und Jugendliche des Vereins die Chance wahrnahmen, sich vom Trainerteam Harald Zschammer und Thomas Merzbach, beide 4. Dan, in einem anspruchsvollen Programm, auf die nächsten anstehenden Aufgaben, vorbereiten zu lassen.

Die Tatsache, dass alle Lehrgänge des KCB als Dan – Vorbereitung auf die SOK-Prüfung, Stilrichtung Shotokan ausgelegt sind, trägt zusätzlich zur hohen Teilnehmerzahl bei. So standen in der Oberstufe Sochin und Nijushiho auf dem Programm und verlangten von den Karateka ein hohes Maß an Konzentration und Kondition. Vielfältige, auf Praktikabilität ausgerichtete Bunkaianwendungen folgten einer auf Exaktheit und Dynamik ausgerichteten Kataeinstudierung.

Gleiches galt in der Unterstufe für die ausgesuchte Kata Oyo. Diese, von Sensei Kase entwickelte Kata, beinhaltet die Abläufe der Heian Kata 2 – 5 mit Nuancierungen und interessanten Ergänzungen. Sie ist sehr gut geeignet das Spektrum eines Karateka in der Unter- und Mittelstufe um die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten zu erweitern.

Am Ende waren alle begeistert, geschafft und die Prüflinge nach ausgezeichneter Prüfung mit einer neuer Graduierung, glücklich. Am 09. Juli 2016 geht es weiter mit dem 19. Kata-Bunkai und SV-Lehrgang unter Leitung von Sigi Wolf (8. Dan), Ludwig Binder (6. Dan) sowie Thomas Merzbach und Harald Zschammer, (beide 4. Dan).

Hans-Günther-Bläser-Pokal auch im 35. Jahr eine ungekrönte Erfolgsgeschichte

geschrieben von Wilfried Schulz am 5. Dezember 2014 - 13.37 Uhr

Am 22. Oktober 1979 verstarb durch einen unverschuldeten Autounfall die große sportliche Hoffnung des Karate Club Bonn I. Seit dieser Zeit, und dies nun zum 35.-ten Mal, messen sich die Kinder und Jugendlichen des Vereins in einem, zum Gedenken an Hans-Günther ausgeschriebenen Pokalwettbewerb.

Jeder Teilnehmer fiebert dem Ereignis entgegen, am 4. Dezember dieses Jahres war es dann soweit.

Engagiert und siegesorientiert kämpften alle jungen Karateka um jeden Punkt in den ausgeschriebenen Möglichkeiten der Präsentation einer Kata. Gekämpft wurde in zwei Runden. Jeder Gruppe waren, der Graduierung entsprechend, drei Kata angeboten wobei ab dem 6. Kyu im zweiten Durchgang eine neue Kata gezeigt werden musste. Für die Verantwortlichen im Verein ist es jedes Jahr besonders erfreulich, wenn auch die Kids mitmachen, die erst seit einigen Wochen beim Training sind. Ihnen werden Grundschultechniken aufgegeben und es ist dabei eine Freude zu sehen, mit welchem Engagement man sein Bestes gibt – besser kann die Einstellung zum Karatesport nicht sein.

Nach zwei hart umkämpften Durchgängen standen Sieger und Platzierte fest und jeder freute sich mit und für den Freund über dessen Ergebnis. So gab es am Ende nur strahlende Sieger, wie das Foto wohl bestens beweist. Zwei Abende vor dem Nikolaustag gab es zur Belohnung natürlich einen Nikolaus für alle Teilnehmer, aber selbstverständlich auch für die zuschauenden Kinder.

8. Kata-Bunkai-Lehrgang : Erfolg ist die beste Voraussetzung für eine qualifizierte Mitgliedergewinnung

geschrieben von Wilfried Schulz am 26. Oktober 2014 - 13.37 Uhr

Einen großen Mitgliederzuwachs kann der Karate Club Bonn I in dem sich zu Ende neigenden Jahr verzeichnen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist das erfolgreiche Konzept der Kata-Bunkai-Lehrgänge, die zusätzlich als DAN-Prüfungsvorbereitung im stiloffenen Karate ausgeschrieben sind.

Ergänzend bewirkt die fürsorglichen Veröffentlichung der Berichte über die Vereinsaktivitäten in den KDNW – News durch Eva-Mona Altmann, der an dieser Stelle herzlich gedankt sei, dass viele Karateka, die in Bonn nach einer Trainingsmöglichkeit Ausschau halten, auf den KC Bonn I aufmerksam geworden sind.

So kamen zum mittlerweile 8. Lehrgang über 50 Karateka aus ganz NRW, um von dem konzentrierten Erlernen einer Kata und deren Anwendung zu profitieren und sich auf die nächste Prüfung vorzubereiten.

In konsequenter Fortsetzung der Trainingsinhalte aus den vorherigen Lehrgängen, stand diesmal für die Unterstufe Heian Yondan und für die Oberstufe Kanku-Sho auf dem Programm. Die beiden Trainer Thomas Merzbach & Harald Zschammer (beide 4. DAN) ergänzen sich dabei durch den Wechsel in den einzelnen Trainingsabschnitten, sodass jede Gruppe in den Genuss kommt, von beiden Trainer den großen Erfahrungsschatz nutzen zu können. Es zeigt sich dabei auch, dass offensichtlich in vielen Dojos das Kataspektrum nicht abgedeckt werden kann. Gerne unterstützen beide Trainer daher auch Dojoleiter und Trainer in deren Ausbildung. Das, was oftmals als „Konkurrenz“ angesehen wird, ist für den KC Bonn I sportliches Freundschaftverhältnis.

Für das Jahr 2015 sind die Planungen bereits abgeschlossen, so dass sich alle Interessenten auf ein großes Angebot, freuen können. Hierzu gehört auch, dass dem Verein dankenswerter Weise durch die Stadt Bonn, in 2015 die Trainingshalle für alle Samstag- Nachmittage zur Verfügung gestellt wurde, so dass hier ein zusätzliches Trainingsangebot unterbreitet werden kann.

Der KC Bonn I dankt allen Karateka, die 2014 zu seinen Lehrgängen gekommen sind, für die Treue und wünscht ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest; einen guten Wechsel nach 2015 und für das neue Jahr alles erdenklich Gute.